Rund 30 Meter Schweißnaht befinden sich an einem Gabelstapler. Während das Chassis im Hamburger Werk der Firma Still, einem führenden Anbieter von Gabelstaplern, Flurförderzeugen und Dienstleistungen für Intralogistik, zum Großteil von Robotern gefertigt wird, erstellen etwa 140 Schweißer im Dreischichtbetrieb Baugruppen und Hubgerüste von Hand. Um den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter zu optimieren, hat sich das Unternehmen nach ausführlichen Tests für das innovative 3M™ Speedglas™ Schweißerschutzsystem in Kombination mit 3M™ Adflo™ Gebläseatemschutz entschieden.
„Das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz hat in unserem Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert, da die Kosten für Ausfälle durch Unfall und Krankheit langfristig verringert werden sollen“, erläutert Sven Waschatz von der Schweißaufsicht im Still Werk Hamburg. „Uns ist außerdem wichtig, dass alle geltenden Vorschriften und Regelwerke dauerhaft und prozesssicher eingehalten werden.“ Die für den Arbeitsschutz beim Schweißen maßgebliche berufsgenossenschaftliche Regel BGR 220, die in den letzten Jahren dahingehend verschärft wurde, dass Schweißrauche verstärkt als Leitkomponente in den Fokus gerückt sind, war für Still Anlass, die bisherigen Lösungen im Schweißerschutz auf den Prüfstand zu stellen.
Atemschutz beim Schweißen wichtig
Eine elementare Bedeutung der Gesundheitsvorsorge beim Schweißen kommt, wie man inzwischen weiß, dem Atemschutz zu. Schweißrauch enthält eine Vielzahl von gesundheitsgefährdenden Schadstoffen, die sich in krebserregende, toxische und das Atemsystem belastende Schadstoffe unterteilen. Die Reduzierung des Staubgrenzwertes hat die Diskussion um einen angemessenen Atemschutz einmal mehr in den Vordergrund gerückt. Der Grenzwert für den lungengängigen Staub, zu dem die Schweißrauche gehören, wurde von 6 auf 3 mg/m3 reduziert. Eine weitere Reduzierung auf 1,5 mg/m3 ist derzeit in der Diskussion. Da das Risiko der Schadstoffbelastung für den Schweißer nicht offensichtlich ist und sich eine Gesundheitsschädigung meist erst nach einer Langzeitaufnahme einstellt bzw. bemerkbar macht, muss das Bewusstsein für das Gefahrenpotential erst einmal geschaffen werden. „Da unsere Schweißer zuvor hauptsächlich mit Handspiegeln gearbeitet haben, suchten wir nach der optimalen Lösung für kombinierten Augen- und Atemschutz“, so S. Waschatz. „Denn durch die Größe der Bauteile, die bis zu 4-5 Meter lang sind, ist ein Absaugen der Schweißrauche an der Entstehungsstelle im Gabelstaplerbau nicht praktikabel.“
Effiziente Produktion und vernünftige Arbeitsbedingungen
Da eine technische Absaugung an der Entstehungsstelle in diesem Fall also ineffizient ist und keinen ausreichenden Schutz bietet, sollte eine persönliche Schutzausrüstung das Problem der Schweißrauchbelastung lösen und neben dem Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter einen Gewinn an Arbeitsplatzqualität bringen.
Nach fast halbjährigen Tests stand für die Entscheider bei Still fest: Das System der Wahl ist der innovative Schweißerschutz der Marke Speedglas von 3M. Seit März dieses Jahres sind rund 170 Ausrüstungen, bestehend aus der Speedglas 9000 FlexView Schweißmaske, dem Speedglas Automatikschweißfilter 9002X und dem Adflo Gebläse-Atemschutz, im Einsatz. „Für Schweißer, die es jahrelang gewohnt waren, mit einem Handspiegel zu arbeiten, ist es sicherlich zunächst eine Umstellung“, berichtet S. Waschatz über die Erfahrungen in der Testphase. „Doch die neue Schutzausrüstung wurde bereits in der Übergangsphase von den allermeisten Mitarbeitern gut angenommen und gerne und freiwillig getragen. Zu den zahlreichen positiven Rückmeldungen gehörte etwa der Kommentar, dass die Nase nach Feierabend sauber ist.“ Was hier nach einer eher subjektiven ästhetischen Wahrnehmung klingt, hat klare gesundheitliche Vorteile: Ein sauberes Taschentuch nach Feierabend bedeutet, dass keine Schweißrauche eingeatmet worden und in die Lunge gelangt sind. Objektiviert wurde dieser Eindruck bei Still durch eine Videoanalyse mit Messinstrumenten, bei der festgestellt wurde, dass unter dem belüfteten Helm tatsächlich keine Belastung der Luft vorhanden ist.
Schweißerschutz mit System
Das dreiteilige Schweißerschutz-System bietet dem Mitarbeiter alle erforderlichen Aspekte zuverlässiger Sicherheit verbunden mit einem hohen Tragekomfort. Das Speedglas Schweißerkopfteil mit der Blendschutzkassette 9002X schützt Augen und Gesicht nicht nur vor Spritzern und Funken, sondern auch vor einer Blendung durch den Lichtbogen. Speedglas Schweißmasken zeichnen sich durch ihre automatisch abblendenden Schweißfilter aus, die unmittelbar auf Lichteinwirkungen reagieren und sich den Lichtverhältnissen zum Schutz des Auges sofort anpassen. Der Automatikfilter verdunkelt sich innerhalb von 0,1 ms (also innerhalb eines 10.000sten Teils einer Sekunde!) nach Zündung des Lichtbogens. Die Maske mit sogenannten „SideWindows“ für einen 180°-Panoramablick gewährleistet eine ständig freie Sicht auf das Werkstück und damit eine schnelle, präzise Arbeitsverrichtung mit optimalem Ergebnis. Die Besonderheit des FlexView Kopfteils ist ein innovativer Klappmechanismus, der es erlaubt, die Blendschutzkassette hochzuklappen, wenn sie – etwa bei anderen Arbeitsvorgängen –
nicht benötigt wird.
Den so wichtigen Schutz vor Schweißrauchen bietet das mit dem Speedglas Kopfteil kombinierte, sehr effektive Gebläse-Atemschutzsystem
3M™ Adflo™. Die leichte und kompakte Gebläseeinheit ist mit einer speziellen Elektronik ausgestattet, die einen konstanten Luftstrom zum Kopfteil gewährleistet. Ein hochleistungsfähiges Filtersystem mit vorgeschalteter Funkensperre sorgt für einen effizienten Schutz vor Rauchpartikeln, Gasen und Funken. Da der Luftstrom kontinuierlich überwacht und automatisch korrigiert wird, kann es im Inneren des Helmes nicht zu einem Anstauen von Wärme und Feuchtigkeit kommen.
S. Waschatz: „Nicht nur das System hat uns hinsichtlich Funktionalität und Qualität voll überzeugt, sondern auch der Service. So haben wir für alle Fragen jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner, der auch bei sehr speziellen Einzelfall-Problemen schnell und unkompliziert Abhilfe schafft.“
www.3marbeitsschutz.de
Rund 30 Meter Schweißnaht befinden sich an einem Gabelstapler. Während das Chassis im Hamburger Werk der Firma Still, einem führenden Anbieter von Gabelstaplern, Flurförderzeugen und Dienstleistungen für Intralogistik, zum Großteil von Robotern gefertigt wird, erstellen etwa 140 Schweißer im Dreischichtbetrieb Baugruppen und Hubgerüste von Hand. Um den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter zu optimieren, hat sich das Unternehmen nach ausführlichen Tests für das innovative 3M™ Speedglas™ Schweißerschutzsystem in Kombination mit 3M™ Adflo™ Gebläseatemschutz entschieden.

„Das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz hat in unserem Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert, da die Kosten für Ausfälle durch Unfall und Krankheit langfristig verringert werden sollen“, erläutert Sven Waschatz von der Schweißaufsicht im Still Werk Hamburg. „Uns ist außerdem wichtig, dass alle geltenden Vorschriften und Regelwerke dauerhaft und prozesssicher eingehalten werden.“ Die für den Arbeitsschutz beim Schweißen maßgebliche berufsgenossenschaftliche Regel BGR 220, die in den letzten Jahren dahingehend verschärft wurde, dass Schweißrauche verstärkt als Leitkomponente in den Fokus gerückt sind, war für Still Anlass, die bisherigen Lösungen im Schweißerschutz auf den Prüfstand zu stellen.
Atemschutz beim Schweißen wichtig
Eine elementare Bedeutung der Gesundheitsvorsorge beim Schweißen kommt, wie man inzwischen weiß, dem Atemschutz zu. Schweißrauch enthält eine Vielzahl von gesundheitsgefährdenden Schadstoffen, die sich in krebserregende, toxische und das Atemsystem belastende Schadstoffe unterteilen. Die Reduzierung des Staubgrenzwertes hat die Diskussion um einen angemessenen Atemschutz einmal mehr in den Vordergrund gerückt. Der Grenzwert für den lungengängigen Staub, zu dem die Schweißrauche gehören, wurde von 6 auf 3 mg/m3 reduziert. Eine weitere Reduzierung auf 1,5 mg/m3 ist derzeit in der Diskussion. Da das Risiko der Schadstoffbelastung für den Schweißer nicht offensichtlich ist und sich eine Gesundheitsschädigung meist erst nach einer Langzeitaufnahme einstellt bzw. bemerkbar macht, muss das Bewusstsein für das Gefahrenpotential erst einmal geschaffen werden. „Da unsere Schweißer zuvor hauptsächlich mit Handspiegeln gearbeitet haben, suchten wir nach der optimalen Lösung für kombinierten Augen- und Atemschutz“, so S. Waschatz. „Denn durch die Größe der Bauteile, die bis zu 4-5 Meter lang sind, ist ein Absaugen der Schweißrauche an der Entstehungsstelle im Gabelstaplerbau nicht praktikabel.“
Effiziente Produktion und vernünftige Arbeitsbedingungen
Da eine technische Absaugung an der Entstehungsstelle in diesem Fall also ineffizient ist und keinen ausreichenden Schutz bietet, sollte eine persönliche Schutzausrüstung das Problem der Schweißrauchbelastung lösen und neben dem Gesundheitsschutz für die Mitarbeiter einen Gewinn an Arbeitsplatzqualität bringen.
Nach fast halbjährigen Tests stand für die Entscheider bei Still fest: Das System der Wahl ist der innovative Schweißerschutz der Marke Speedglas von 3M. Seit März dieses Jahres sind rund 170 Ausrüstungen, bestehend aus der Speedglas 9000 FlexView Schweißmaske, dem Speedglas Automatikschweißfilter 9002X und dem Adflo Gebläse-Atemschutz, im Einsatz. „Für Schweißer, die es jahrelang gewohnt waren, mit einem Handspiegel zu arbeiten, ist es sicherlich zunächst eine Umstellung“, berichtet S. Waschatz über die Erfahrungen in der Testphase. „Doch die neue Schutzausrüstung wurde bereits in der Übergangsphase von den allermeisten Mitarbeitern gut angenommen und gerne und freiwillig getragen. Zu den zahlreichen positiven Rückmeldungen gehörte etwa der Kommentar, dass die Nase nach Feierabend sauber ist.“ Was hier nach einer eher subjektiven ästhetischen Wahrnehmung klingt, hat klare gesundheitliche Vorteile: Ein sauberes Taschentuch nach Feierabend bedeutet, dass keine Schweißrauche eingeatmet worden und in die Lunge gelangt sind. Objektiviert wurde dieser Eindruck bei Still durch eine Videoanalyse mit Messinstrumenten, bei der festgestellt wurde, dass unter dem belüfteten Helm tatsächlich keine Belastung der Luft vorhanden ist.
Schweißerschutz mit System
Das dreiteilige Schweißerschutz-System bietet dem Mitarbeiter alle erforderlichen Aspekte zuverlässiger Sicherheit verbunden mit einem hohen Tragekomfort. Das Speedglas Schweißerkopfteil mit der Blendschutzkassette 9002X schützt Augen und Gesicht nicht nur vor Spritzern und Funken, sondern auch vor einer Blendung durch den Lichtbogen. Speedglas Schweißmasken zeichnen sich durch ihre automatisch abblendenden Schweißfilter aus, die unmittelbar auf Lichteinwirkungen reagieren und sich den Lichtverhältnissen zum Schutz des Auges sofort anpassen. Der Automatikfilter verdunkelt sich innerhalb von 0,1 ms (also innerhalb eines 10.000sten Teils einer Sekunde!) nach Zündung des Lichtbogens. Die Maske mit sogenannten „SideWindows“ für einen 180°-Panoramablick gewährleistet eine ständig freie Sicht auf das Werkstück und damit eine schnelle, präzise Arbeitsverrichtung mit optimalem Ergebnis. Die Besonderheit des FlexView Kopfteils ist ein innovativer Klappmechanismus, der es erlaubt, die Blendschutzkassette hochzuklappen, wenn sie – etwa bei anderen Arbeitsvorgängen – nicht benötigt wird.
Den so wichtigen Schutz vor Schweißrauchen bietet das mit dem Speedglas Kopfteil kombinierte, sehr effektive Gebläse-Atemschutzsystem 3M™ Adflo™. Die leichte und kompakte Gebläseeinheit ist mit einer speziellen Elektronik ausgestattet, die einen konstanten Luftstrom zum Kopfteil gewährleistet. Ein hochleistungsfähiges Filtersystem mit vorgeschalteter Funkensperre sorgt für einen effizienten Schutz vor Rauchpartikeln, Gasen und Funken. Da der Luftstrom kontinuierlich überwacht und automatisch korrigiert wird, kann es im Inneren des Helmes nicht zu einem Anstauen von Wärme und Feuchtigkeit kommen.
S. Waschatz: „Nicht nur das System hat uns hinsichtlich Funktionalität und Qualität voll überzeugt, sondern auch der Service. So haben wir für alle Fragen jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner, der auch bei sehr speziellen Einzelfall-Problemen schnell und unkompliziert Abhilfe schafft.“