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So machen Schadstoffe die Mücke!

Bestimmt haben Sie das schon gehört: Gase- und Dämpfemasken arbeiten mit Aktivkohlefiltern, um die Schadstoffe aus der Atemluft zu filtern. Aber wie genau schützen diese Filter eigentlich Ihre Gesundheit und was haben Mücken damit zu tun?

Die Aktivkohle ist als körniges Granulat im Filterkörper eingebettet. Gasförmige Schadstoffe werden durch ein feines Kanalsystem aus kleinen Aktivkohlekörnchen durch den Filter geführt. Diese Körnchen haben eine riesige, aktive Oberfläche. Schon zwei Gramm Aktivkohlegranulat haben die Fläche eines Fußballfeldes (ca. 3.000 qm). Die Schadstoffe setzen sich an dieser riesigen Oberfläche fest, die reine Atemluft kann ungehindert passieren.

Jetzt kommen die Mücken ins Spiel!

Das war der technische Teil. Jetzt machen wir es anschaulich. Die Mücken sind die gesundheitsgefährdenden Gas- oder Dampfmoleküle in der Luft. Der Aktivkohlefilter ist ein Labyrinth, dessen Wände mit Honig bestrichen sind. Beim Einatmen wird der sirrende Mückenschwarm durch einen Luftstrom ins Labyrinth gesogen.
Jetzt bleiben die Mücken am Honig kleben, am Anfang des Labyrinths die dicken und tiefer drin die dünnen (oder technisch ausgedrückt: große Dampfmoleküle mit hohem Siedepunkt und kleinere mit niedrigerem Siedepunkt). So lässt sich gut und sicher atmen.
Aber irgendwann kleben an allen Honigflächen Mücken. Jetzt können neue Mücken u.U. durch das Labyrinth brechen. Das gefährdet die Gesundheit des Maskenträgers. Deshalb ist es so wichtig, Aktivkohlefilter rechtzeitig zu wechseln.


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Info:
So machen Schadstoffe die Mücke! ist Beitrag Nr. 551
Category:
Atemschutz
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